Überblick

Burnout im Überblick: Erklärungsansätze für das Burnout-Syndrom
Die Forschung zum Thema Burnout ist noch nicht abgeschlossen. Aber das Krankheitsbild hat eine große Bedeutung, da das Burnout-Syndrom eine klassische Volkskrankheit ist. Weltweit befassen sich sehr viele Forscher- und Therapeutengruppen mit dem Burnout-Syndrom. Je nach dem Fokus der Aufmerksamkeit der Experten gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze für das Burnout-Syndrom. In einigen der wichtigen Definitionen zum Burnout wird die Ursache in der Persönlichkeitsstruktur der Helfenden, die ja besonders vom Burnout-Syndrom betroffen sind, gesucht. Andere Burnout-Experten wiederum betonen die Bedeutung der arbeits- oder die gesellschaftlichen Faktoren in der Definition des Burnout. Gusy (1995) hat den Versuch unternommen die verschiedenen Ansätze der Entstehung des Burnout-Syndroms zu systematisieren, indem er eine Unterteilung in persönlichkeitszentrierte sowie sozial-, arbeits- und organisationspsychologische Erklärungsansätze für das Burnout-Syndrom vorgenommen hat. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Burnout-Erklärungsansätze systematisch:

Persönlichkeitszentrierte Erklärungsansätze Sozial-, arbeits- und organisationspsychologische Erklärungsansätze
  • Edelwich & Brodsky (1984)
  • Fischer (1983)
  • Freudenberger & Richelson (1983)
  • Lauderdale (1982)
  • Meier (1983)
  • Burisch (1989)
  • Aronson, Pines & Kafry (1983)
  • Barth ( 1992)
  • Berkley Association Planning Group (1977)
  • Brahall & Ezel (1981)
  • Büssing & Perrar (1989)
  • Cherniss (1980)
  • Harrison (1983)
  • Enzmann & Kleiber (1989)
  • Maslach & Jackson (1984)

(Quelle: Gusy, 1995, Seite 31)

Burnout-Syndrom: Informationen, Therapie und Behandlung
Das Burnout-Syndrom (auch: Burn-Out-Syndrom) bezeichnet einen massiven geistigen, seelischen und körperlichen Erschöpfungszustand. Er betrifft insbesondere Menschen, die ihre Kraftreserven ständig ein ums andere mal aufbrauchen, ohne die Möglichkeit, diese in ausreichendem Maße wieder aufzufüllen. Betroffen davon sind vor allem Angehörige sozialer und helfender Berufe. Also Lehrer, Erzieher, Ärzte- und Heilpraktiker, Pflegekräfte auch im Angehörigenkreis, sowie leitende Positionen mit hohem Verantwortungspotential. Vom Burnout sind oft auch Ehrenämtler und andere sozial engagierte Menschen betroffen. Ursachen können neben der beruflichen Überforderung auch hohe Verantwortung bei gleichzeitig schlechter Bezahlung, Angst vor Arbeitsplatzverlust und Mobbing sein. Im imedo-Infocenter zum Thema Burnout werden Ursachen aufgezeigt und Tipps zum Umgang mit der Krankheit gegeben. In der Therapie des Burnout-Syndroms haben sich auch Aminosäuren und Mikronährstoffe bewährt. Der Burnout-Test auf dieser Internetseite gibt Aufschluss über Ihr aktuelles Risiko seelischer Erschöpfung.


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